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Guggenbichler/Köckeis: Keine weiteren Tempo 30 Geschwindigkeitsbeschränkungen auf Straßen mit Busverkehr in Währing

FPÖ hält mutwillige Entschleunigung von Öffis durch 30er Zonen grundsätzlich für das völlig falsche Signal

Eine klare Ablehnung der FPÖ-Währing erhielt in der letzten Bezirksvertretungssitzung ein Neos-Antrag, der in der Hasenauer- und Gregor-Mendel-Straße eine Tempobremse für öffentliche Verkehrsmittel (Busse) forderte. Bereits 2018 wurde in der Sternwartestraße, der Gymnasiumstraße und in der Anastasius-Grün-Gasse Tempo 30 für Busse eingeführt; dort verkehren die Busse 35A, 37A und 40A der Wiener Linien. Für den FPÖ-Klubobmann Georg Köckeis ist eine Zeitverzögerung des öffentlichen Verkehrs durch eine Tempo 30-Verordnung ein völlig falsches Signal, da ja Rot-Grün permanent eine vermehrte Inanspruchnahme von „Öffis“ propagiert. Aus einer Stellungnahme der Wiener Linien geht hervor, dass diese sich grundsätzlich gegen Tempo 30-Zonen aussprechen, sofern sie Straßen betreffen, auf denen Bus bzw. Straßenbahnlinien verkehren. Als problematisch anzusehen ist auch ein zu erwartender Dominoeffekt: „Denn weitet ein Bezirk eine Tempobremse für Busse aus, ist zu befürchten, dass der Nachbarbezirk diese auch beansprucht“, erwartet der Bezirksparteiobmann der FPÖ-Währing, LAbg. Udo Guggenbichler. Auch die Wiener Linien haben mit Tempo 30 keine Freude. Durch eine Entschleunigung summieren sich Verzögerungen und weitere Busse würden benötigt werden. Dadurch ergäben sich enorme Nebenkosten, sagt sogar ein Sprecher der Wiener Linien. „Die FPÖ lehnt eine Temporeduzierung für „Öffis“ nachhaltig ab“ stellt Guggenbichler klar. „Der Antrag wurde nach heftiger Diskussion im Bezirksparlament schlussendlich der Mobilitätskommission zur weiteren Entscheidungsfindung zugewiesen“, berichtet Köckeis abschließend.

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