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10. November 2021

FPÖ – Seidl: Wiener SPÖ trägt alleine die Verantwortung für ausgebranntes medizinisches Personal in den Spitälern

Wien (OTS) - Seit Jahren versucht die Wiener FPÖ die Genossen wachzurütteln und auf den Personalnotstand in den Spitälern hinzuweisen. Immer wieder mussten Operationen verschoben und Ambulanzen zugesperrt werden, weil zu wenig Ärzte zur Verfügung gestanden sind. Auch ein Personalnotstand bei Pflegern und Schwestern hat sich schon lang vor der Pandemie abgezeichnet. Die Arbeitsbedingungen im ehemaligen KAV, jetzt Gesundheitsverbund, werden seit jeher von Ärzten und Pflegekräften bemängelt, geändert haben die dafür verantwortlichen SPÖ-Gesundheitsstadträte nichts. „Nun ernten wir die faulen Früchte, deren Saat schon lange vor der Pandemie gesetzt wurde. Das Krankenhauspersonal pfeift aus den letzten Löchern, Pfleger und Schwestern können nicht mehr. Es muss endlich gehandelt werden, anstatt immer neue Versprechen zu geben, die maximal medienwirksam sind, den Alltag des medizinischen Personals jedoch nicht verbessern“, verlangt der Gesundheitssprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Wolfgang Seidl.

Der Mangel an Personal beginnt für Seidl bereits bei der Ausbildung, geht über die geringe Wertschätzung und endet bei einer viel zu niedrigen Entlohnung: „Längst hätten die Gesundheitsberufe attraktiviert und die Bezahlung angehoben werden müssen. Dann würden wir heute nicht vor dem Scherbenhaufen des kaputten Wiener Gesundheitssystems stehen! Ich habe vollstes Verständnis für jeden einzelnen der Pfleger, der heute auf die Straße geht und seinen Unmut kundtut. Jetzt sind Sofortmaßnahmen das Gebot der Stunde, um eine Abwanderung aus den Pflegeberufen zu verhindern“, so der FPÖ-Gesundheitssprecher zum heutigen „5 nach 12“ Protest.

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