Skip to main content
18. November 2021

FPÖ - Seidl: Schutz der Gesundheitsdaten von Wienerinnen und Wienern über Bord geworfen - Impfaufforderung der Stadt ist untragbar

Wien (OTS) - Alle umgeimpften Wienerinnen und Wiener haben bereits oder werden in den kommenden Tagen einen Brief bekommen, in dem sie über den für sie gebuchten Impftermin informiert werden. Wer, aus welchen Gründen auch immer, diesen Termin nicht wahrnimmt, muss ihn stornieren. „Offenbar fallen ausgerechnet die Gesundheitsdaten der Wiener Bevölkerung nicht länger unter den eigentlich sehr strengen und in Österreich seit Jahren hochgelobten Datenschutz“, ärgert sich der Gesundheitssprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Wolfgang Seidl. „Keine Behörde hat das Recht, in diese hochsensiblen Daten Einsicht zu nehmen, um auf dieser Grundlage dann sogar Termine für die Verabreichung einer Impfung auszumachen. Bürgermeister Ludwig und Gesundheitsstadtrat Hacker gehen damit endgültig zu weit!“

Für Seidl ist das keine Kampagne, um Nichtgeimpfte zur Impfung zu bringen, sondern massiver Druck, der beinahe zum Zwang wird. „Außer behandelnden Ärzten hat niemand in diesem Land das Recht, ohne Einwilligung der Patienten Einsicht in die Gesundheitsakten zu nehmen. Auch nicht wenn es darum geht, den aktuellen Impfstatus zu überprüfen“, fordert Seidl ein sofortiges Ende dieser Maßnahme. „Was kommt als nächstes? Die Überprüfung, wer welche Medikamente einnimmt, um sich über etwaige Krankheitsbilder von den Menschen zu informieren?“

© 2022 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.