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20. November 2021

FPÖ - Seidl: Schamanen im Wiener Gesundheitsverbund statt Ausbau der Kapazitäten

Wien (OTS) - Während die Wiener Krankenhäuser Berichten zufolge aus allen Nähten platzen, es pandemiebedingt zu einer totalen Überforderung des Personals kommt und die Kapazitäten beinahe erschöpft sind, geht man im Wiener Gesundheitsverbund ganz eigene Wege. So will man, mitten in der Pandemie, ernsthaft eine Studie über Schamanismus finanzieren. „Während Pflegerinnen und Pfleger, die nach 21 Monaten am Ende ihrer Kräfte sind und immer noch auf den versprochenen und mehr als verdienten Bonus warten, will man ernsthaft Geld für Schamanismus frei machen“, fragt der Gesundheitssprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Wolfgang Seidl. „Das ist eine Verhöhnung und Respektlosigkeit dem medizinischen Personal aber auch den Patienten gegenüber, wie es ärger nicht geht!

Gesundheitsstadtrat Hacker hat dieses Irrsinns-Projekt sofort zu stoppen. Das Wiener Gesundheitssystem ist am Ende, wurde jahrzehntelang kaputt gespart. Für esoterischen Unfug soll aber Steuergeld zur Verfügung gestellt werden. Das ist nicht nur in Pandemiezeiten unangebracht und inakzeptabel.“

Seidl fordert von der Stadt Wien, das Geld im Gesundheitssektor dort einzusetzen, wo es dringend gebraucht wird, nämlich bei einer höheren und gerechteren Entlohnung des Personals sowie beim Ausbau der Spitäler. "Gerade jetzt wird deutlich, wie dringend wir Pfleger, Schwestern und Ärzte benötigen. Diese werden wir aber nur durch eine deutliche Attraktivierung der medizinischen Berufe bekommen. Hier gehört angesetzt und Geld investiert und nicht in die Esoterik-Phantasien einzelner."

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