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25. September 2020

FPÖ-Mahdalik/Guggenbichler: FPÖ fordert Wiederöffnung der 48er-Mistplätze auf Dresdner- und Breitenleer Straße

Wien (OTS) - Im Zuge der COVID-19 Beschränkungen wurden auch die Mistplätze der MA48 vorübergehend geschlossen. „Und das, obgleich äußerst fraglich ist, ob Müllentsorgungsplätze als kritische Infrastrukturen überhaupt von den Beschränkungen erfasst waren“, so der Klubobmann der Wiener FPÖ, Toni Mahdalik.

Im Juli konnten zwölf der fünfzehn Mistplätze wiedereröffnet werden. Der Mistplatz Inzersdorf wird derzeit umgebaut, die Mistplätze in der Dresdner Straße und der Breitenleer Straße werden Medienberichten zufolge mit der Begründung geschlossen gehalten, man könne dort den Mindestabstand nicht einhalten. „Diese Begründung ist augenscheinlich ein Schwachsinn, da beide Mistplätze mit dem Auto eingefahren werden können. Da Autos gemeinhin die Eigenschaft haben, über einen Meter Länge und Breite zu haben, ist es unerklärlich, wie auf einem Mistplatz, in den ein Auto einfahren und sogar umdrehen kann, kein Platz zur Einhaltung des Meterabstands vorhanden sein soll“, kritisiert der Umweltsprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Udo Guggenbichler.

Die FPÖ hat im Wiener Gemeinderat daher beantragt, dass die amtsführende Stadträtin für Umwelt und Wiener Stadtwerke Ulrike Sima die sofortige Wiedereröffnung der Mistplätze in der Dresdner Straße und Breitenleer Straße veranlasst. SPÖ und Grüne haben den Antrag leider abgelehnt. „Offenbar will die Stadt Wien hier wieder einmal am falschen Platz sparen. Während das Geld anderorts mit beiden Händen beim Fenster hinausgeworfen wird, müssen die Bürger hier nicht nachvollziehbare Fehlentscheidungen ausbaden. Denn gerade für den 22. Bezirk mit seinen riesigen Entfernungen und heute schon 200.000 Einwohnern sind zwei Mistplätze (Stadlau und Rautenweg) lächerlich. Nachdem schon der Mistplatz in Essling vor einigen Jahren gegen die Proteste der FPÖ geschlossen wurde, sollen jetzt auch in Breitenlee die Tore für immer geschlossen bleiben. Je ein Mistplatz für 100.000 Menschen, das kann wohl nur ein Scherz sein“, sagt Mahdalik und kündigt an, dass die FPÖ weiter Druck im Interesse der Bevölkerung machen wird. (Schluss)

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