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13. Februar 2024

FPÖ – Berger: Chaos bei Wiener Festwochen hat eine fatale Außenwirkung

Der neue Wiener Festwochen-Intendant Milo Rau muss den russisch-griechischen Dirigenten Teodor Currentzis wieder ausladen, nachdem seine ukrainische Kollegin Oksana Lyniv dagegen protestierte, mit  aufeinanderfolgenden, aber künstlerisch völlig voneinander unabhängigen Aufführungen im Festivalprogramm der Wiener Festwochen aufzutreten. „Dass eine Dirigentin den Veranstaltern ausrichten kann, welchen ihrer Kollegen sie für geeignet hält und welchen nicht, ist schon eine bemerkenswerte Vorgangsweise. Dass der Intendant der Festwochen diesen Wünschen auch noch nachkommt und einen anderen Dirigenten wieder auslädt, lässt wohl allgemein starke Zweifel über die Professionalität an der Festivalleitung aufkommen. Von einem Fördernehmer der Stadt Wien, bei dem alleine für das heurige Jahre die Fördersumme um rund 36 % auf rund 13,6 Millionen Euro angehoben wurde, darf man nicht nur qualitativ hochwertige Veranstaltungen, sondern auch einen skandalfreie Organisation erwarten“, so der Kultursprecher der Wiener FPÖ LAbg. Stefan Berger.


„Der erste Akt der Festwochen ist ein trauriges Schauspiel“, so Berger, der auch nicht mit Kritik an der Wiener Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler spart: „Jahrelange Publikumsvertreibung von den Festwochen bis zum Volkstheater, abgesprungene Intendanten, holprige Nachbesetzungen mit Vertrauensleuten durch von der Stadt Wien besetzte Entscheidungsgremien bringt nicht nur Kritik von uns Freiheitlichen mit sich, sondern auch von zahlreichen Fachexperten, wie zahlreiche Medienberichte zeigen. 
„In Zeiten wie diesen wäre es wohl ein angemesseneres Zeichen, wenn Künstler unterschiedlicher Nationen aufeinander zugehen, anstatt den anderen aus dem Programm zu boxen. Denn wir alle wollen Frieden in Europa und nicht noch die zusätzliche Austragung des ukrainisch-russischen Konflikts auf offenen Bühnen. Denn insbesondere im Kulturbereich wird immer wieder auf den völkerverbindenden Aspekt der Künste hingewiesen“, so Berger abschließend.

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