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22. April 2017 | Umwelt, Bauten

FPÖ–Guggenbichler/Köckeis: Hockepark-Grundstücke an Genossen fast verschenken und Kinder gefährden – Rot-Grün in Wien ist anders

Grüne Drahtesel-Lobbyisten im Bezirk diktieren Radweg durch Kinderspielplatz im Währinger Hockepark

Auf Grund von Bautätigkeiten eines „roten Bonzenbaues“ in der unmittelbaren Nachbarschaft mit frei finanzierten und nicht geförderten Wohnungen, ist der Währinger „Hockepark“ zwischen Scheibenbergstraße und Hockegasse 43 in Gersthof und der darauf befindliche Kinderspielplatz arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Für die Währinger FPÖ birgt dieser Bau gleich mehrere Skandale: zum einen wurde der Baugrund ohne Bieterverfahren weit zu günstig vergeben, zum anderen werden im Zuge der Neugestaltung des Spielplatzes die Kinder zukünftig künstlich produzierten Gefahren ausgesetzt.

So hat der SPÖ-nahe Bauträger das an den Park angrenzende Grundstück von der Gemeinde Wien ohne Bieterverfahren um 4,6 Millionen Euro um einen Quadratmeterpreis von 579 Euro erwerben können. Laut Immobilienspiegel wäre allerdings ein Preis bis zu 1.500 Euro möglich gewesen -  die fertigen Wohnungen kosteten dann freilich weit über 20 Millionen Euro. „Ein Grundstückverkauf, der nun zum Fall für die Korruptionsstaatsanwaltschaft wurde“, berichtet der freiheitliche Bezirksobmann LAbg. Udo Guggenbichler entsetzt über den nächsten Skandal rund um das Semmelweis-Areal. Nicht umsonst hat sich sogar der Rechnungshof mit diesem dubiosen Immobilienverkauf bereits auseinandergesetzt. Schließlich ist bekannt, dass der Gutachter, der den Preis bestimmte, dort selbst ein Zinshaus mit 10 Wohnungen um 500.000 Euro fast geschenkt bekommen hat. „Ein Schelm, wer Böses dabei denkt“, so Guggenbichler.

Das zweite Ärgernis ist die Neugestaltung des beliebten Hockeparks samt Kinderspielplatz. Rund 195.000 Euro sind für die Sanierung den Umbau budgetiert, die geplante Fertigstellung wird mit Herbst 2017 angegeben. Auf Wunsch der grünen Bezirksvorsteherin von Währing soll zukünftig mitten durch den Park ein gekennzeichneter Radweg entstehen, für den überdies die derzeit zum Schutz spielender Kinder vorhandenen Tore entfernt werden müssen. „Die Währinger Freiheitlichen lehnen das geplante grüne Fahrradprojekt aus Sicherheitsgründen vehement ab“, stellt der freiheitliche Währinger Klubobmann Georg Köckeis klar. „Denn der geplante Radweg im Hockepark gefährdet spielende Kleinkinder der nahen Kindergärten sowie Volksschüler der Scheibenbergschule.“

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