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03. November 2016 | Veranstaltungen, Kunst und Kultur

FP-Guggenbichler/Köckeis: Konzepte für Währing

Schönfärberei bei Präsentation der Ergebnisse des „Kiosk-Projektes“ im Währinger Kreuzgassenviertel

Im nächsten Jahr soll die Kreuzgasse bzw. die beiden Abschnitte Lacknergasse-Klostergasse und Eduardgasse- Martinstrasse nachhaltig aufgewertet und die Nutzung für Anrainer attraktiviert werden. So weit ist man sich in Währing einig. Nach einem einmonatigen sogenannten „Kiosk-Projekt“ wurden Ende Oktober am Nepomuk-Vogl-Platz seitens der Gebietsbetreuung und der grünen Währinger Bezirksvorsteherin Silvia Nossek die, aus freiheitlicher Sicht allerdings mehr als dürftigen, Ergebnisse bekanntgegeben. 
So sollen die bekannten Straßenbahnblockaden mittels großzügiger Gehsteigvorziehungen unter Verlust von Stellplätzen beseitigt und Sitzbänke und Begrünung des öffentlichen Raumes forciert werden. Ebenso will man mehrere Fahrrad-Abstellgitter im Kreuzgassenviertel installieren. Zudem wurden vereinzelte Forderungen nach einer Tempo-40-Zone in der Kreuzgasse laut, was jedoch zu einer Verlangsamung des öffentlichen Verkehrs (Line 42) führen würde. Geplante Car-Sharing-Stellplätze sollen außerdem den Individualverkehr minimieren, so der Appell einiger Befragter.

„Zur nachhaltigen Attraktivierung des Kreuzgassenviertels fordern die Währinger Freiheitlichen vielmehr eine Wirtschaftsbelebung des Grätzels, insbesondere eine Bedarfserhebung und Erfassung leerstehender Geschäftslokale, um Unternehmer und Gewerbetreibende zu motivieren, sich hier anzusiedeln und die Nahversorgung zu beleben“, bringt der FPÖ Währing Klubobmann Georg Köckeis sinnvolle Ideen ins Spiel. Bezirksobmann LAbg. Udo Guggenbichler ergänzt: „Dazu bedarf es aber einer echten Neuorientierung der Gewerbeordnung, da Betriebsanlagegenehmigungen nur zeitverzögert erlangt werden können, kompliziert sind und vieler Unterlagen bedürfen. Das verlangsamt die Gründung und verursacht Kosten."

Eine nachhaltige freiheitliche Forderung ist zudem die uneingeschränkte Barrierefreiheit im öffentlichen Raum im Sinne des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes, eine Sockel- und Blocksanierung von zu Wohnhäusern und die Begrünung von Innenhöfen. Außerdem muss mit dem ehemaligen „Haus der Barmherzigkeit“ in der Vinzenz-Kreuzgasse, mittlerweile ein Schandfleck des Bezirks, endlich etwas geschehen – denkbar wäre, es dem sozialen Wohnbau zuzuführen –, nachdem das Vorzeigprojekt „Generationen-Campus“ gescheitert ist. Das würde eine Aufwertung für das gesamte Viertel bedeuten.

Zahlreiche Anträge der FPÖ Währing zur Sanierung und Neubepflanzung der Beete am Nepomuk-Vogl-Platz, mehr „Waste-Watcher“ im Grätzel und die Bekämpfung der verbotenen Taubenfütterung wurden von der zuständigen Magistratsabteilung allerdings pauschal abgelehnt. „Ein Dialog mit der Bevölkerung im Sinne der direkten Demokratie ist aus unserer Sicht begrüßenswert, jedoch ist eine baldige Umsetzung einer Reaktivierung des öffentlichen Raumes im Kreuzgassenviertel, unter Einbeziehung der freiheitlichen Forderungen anzustreben“, so Guggenbichler und Köckeis abschließend.

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