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27. September 2016 | Arbeit und Soziales

FP Guggenbichler / Köckeis: Valorisierung des Pflegegeldes ist Gebot der Stunde

Antrag der Währinger FPÖ einstimmig angenommen

„Ein Antrag der Währinger Freiheitlichen in der letzten Bezirksvertretungssitzung für eine jährliche Wertanpassung des Pflegegeldes an die Inflation sowie für keine weitere Verschlechterung des Zugangs zum Pflegegeld bei den einzelnen Pflegestufen, wurde von allen Parteien einstimmig angenommen“, berichtet der Währinger FPÖ-Klubobmann Georg Köckeis erfreut. Derzeit werden rund 80 Prozent der pflegebedürftigen Menschen in Österreich zu Hause gepflegt, mit Unterstützung von Angehörigen, mobilen Diensten und 24 Stunden Betreuungen. „Der Betreuungs- und Pflegebedarf wird weiter steigen und mit ihm auch die Kosten“, weiß Währings FPÖ-Obmann Udo Guggenbichler.

Das Pfleggeld ist zudem auch ein substantieller Bestandteil der Lebensführung von Betroffenen und ermöglicht pflegebedürftigen Menschen einen längeren Verbleib in ihrer gewohnten Umgebung. „Aber viele Betroffene können sich aufgrund des realen Wertverlustes des Pflegegeldes von etwa 30 Prozent eine adäquate Pflege und ein bedüfnisorientiertes Leben zu Hause nicht mehr leisten, der Hilfsbedarf wird auf Angehörige verlagert“, so Köckeis.

Bereits zweimal wurde der Zugang zum Pflegegeld bei den Ärmsten der Armen auf unsoziale Weise bei den Pflegestufen I und II erschwert. So betragen die Stundenwerte bei Pflegestufe I mehr als 65 Stunden, bisher 60, und bei Pflegestufe II mehr als 95 Stunden, bisher 85. Um die Zukunft des österreichischen Pflegewesens zu sichern, müssen daher entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen werden – insbesondere eine jährliche Wertanpassung des Pflegegeldes an die Inflation ist von Nöten, so Guggenbichler. Durch die fehlende Wertanpassung sind immer mehr Menschen gezwungen, sich in stationäre Pflege zu begeben, was für den Staat erhebliche Mehrkosten verursacht.

„Die Währinger Freiheitlichen sprechen sich mit Nachdruck gegen den beschämenden Sozialabbau aus und halten eine Inflationsabgeltung beim Pflegegeld für das Gebot der Stunde“, so Guggenbichler und Köckeis unisono.

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